Guḍimallam Plates of the Bāṇa King Vikramāditya II

  • Language: Sanskrit
  • Date: 910-930
  • Indoskript editor: jn
  • Dynasty: Bāṇa
  • ID: 14
  • Place of origin: Gudimallam (79° 42' long., 13° 41' lat.)
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Variants

kṣa in lalātekṣaṇam, Zeile 7: Hultzsch transkribiert lalātetṣaṇam.

kṣā in rakṣāntu, Zeile 35: Hultzsch transkribiert ratṣāntu.

kṣi in jīyākṣiti°, Zeile 27: Hultzsch transkribiert jīyātṣiti°.

kṣya in lakṣya µ , Zeile 6: Hultzsch transkribiert latṣya µ .

nṛ in nṛpa°, Zeile 34: Der notwendige Kringel am Ende der ṛ-mātrā fehlt, so daß hier vielleicht nra zu lesen ist.

pri in °priyebhya µ , Zeile 39: Das untergeschriebene ra ist am Ende eingerollt, so daß genau genommen pṛi zu lesen ist.

bra in brahma°, Zeile 42: Das untergeschriebene ra ist am Ende eingerollt, so daß genau genommen bṛ zu lesen ist.

in mūrdhni, Zeile 50: Die ū-mātrā hat hier eine sehr merkwürdige Form.

saµ , Zeile 36: Das sa wurde unterhalb der Zeile nachträglich eingefügt.

Korrekturzeichen in Zeile 33: Der kākapada in Form eines Kreuzes bezeichnet, daß die unter der Zeile eingefügten Zeichen an dieser Stelle einzufügen sind.

daṇḍa: Versenden werden anscheinend durch dreifachen daṇḍa bezeichnet.

Literature

Material: Kupfer

Datierung: undatiert

Scanvorlage: Hultzsch, E.: "Gudimallam Plates of the Bana King Vikramaditya II." EI 17.1923-24: 1-7.

Es werden zwei verschiedene Formen der u-mātrā nebeneinander verwendet. Phonetisch interessant ist die Verschreibung tma für dma. Die Unterscheidung zwischen i und ī -Vokalisierung ist graphisch nicht immer deutlich, gleiches gilt für ṛ-mātrā und subskribiertes ra. Möglicherweise handelt es sich dabei zum Teil auch um phonetisch bedingte Fehler, denn auch der Sandhi ist nicht immer korrekt eingehalten. Hultzsch transkribiert alle kṣ*-Ligaturen unphonetisch tṣ*, weil das vorgeschriebene k sehr an ein dentales ta erinnert.

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