Plates of Dantivarman of Gujarat, Śaka 789
- Language: Sanskrit
- Date: 867
- Indoskript editor: jn
- Dynasty: Rāṣṭrakūṭa
- ID: 155
- Place of origin: Ahmadabad (72° 35' long., 23° 1' lat.)
Variants
jā in kṛtaprajā, Platte1, Zeile 12: Die ā-mātrā wird hier an den oberen Arm des ja angeschlossen.ciṃ in ciṃtya, Platte 1, Zeile 9: Hier wird der anusvāra nicht wie üblich kreisförmig sondern als Strich dargestellt.
ttu am Zeilenanfang, Platte 1, Zeile 11: Die u-mātrā ist übertrieben und untypisch weit nach oben gezogen.
rtṛi, Platte 2b, Zeile 53: Schreibfehler; dieses Zeichen ist mit ṛ plus i doppelt vokalisiert.
he in bhāvaikahetur, Platte 2a, Zeile 29: Die e-mātrā ist von der i-mātrā nicht zu unterscheiden.
Literature
Material: Kupfer.Datierung: 9. tithi kṛṣṇapakṣa im Monat pauṣa, śaka saṃvat 789.
Scanvorlage: Bhandarkar, D.R.: "Plates of Dantivarman of Gujarat; Saka-Samvat 789." EI 6.1900-01: 285-93.
Die angegebenen Geodaten (Ahmedabad) sind völlig willkürlich gewählt, da der Fundort unbekannt und in der Inschrift auch kein Ausstellungsort angegeben ist.
Die Schrift wirkt stark kursiv, bzw. rückwärts geneigt, dabei aber sehr flüssig. In vielen Fällen erscheinen Striche doppelt, wegen der Gratbildung des Kupfers. Viele Zeichen weisen Varianten auf und in manchen Fällen sind die Zeichen doppeldeutig. Dies liegt nicht zuletzt daran, daß die Zeichen zum Teil recht nachlässig geschrieben zu sein scheinen. All dies läßt in nicht wenigen Fällen Zweifel an der Lesung Bhandarkars aufkommen. Das Zeichen für ra wird anscheinend als einfacher daṇḍa verwendet.
Additional information
Historical places
- Cokkhakuṭi
Historical persons
- Dantivarman (Lokalherrscher)
- Golla (Schreiber)
- Kṛṣṇbhaṭṭa (dūtaka)
Sample page