Mount Ābū Neminātha-Temple Inscription of Tejaḥpāla

  • Language: Sanskrit
  • Date: 1230
  • Indoskript editor: jn
  • Dynasty: Cālukya
  • ID: 164
  • Place of origin: Mount Abu (72° 45' long., 24° 37' lat.)
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Variants

ci , Zeile 5 in °saciva µ : ca ist von va bzw. ba schlecht zu unterscheiden.

jñā , Zeile 19 in °abhijñān: Das Zeichen jña unterscheidet sich kaum von ja.

ktu , Zeile 20 in °yaktule: Schreibfehler für yatkule, den Lüders (1905-06: 210) ignoriert.

dvaṃ , Zeile 13 in °balādvaṃdhu°: Lüders (1905-06: 210) liest dbaṃ; siehe Bemerkung zu vāṃ.

mvi , Zeile 47 in °śrinemeramvikā°: Lüders (1905-06: 213) liest mbi; siehe Bemerkung zu vāṃ.

ru , Zeile 39 in °skandhādhiruḍhā°: Lüders (1905-06:212) liest rū. Diese Lesung ist jedoch aufgrund der graphischen Form des Zeichens ungerechtfertigt. In der Inschrift scheint der Schreiber allerdings an mehreren Stellen ru und zu verwechseln (vgl. Zeile 28).

ro , Zeile 21 in °nistṛṃśadhāro: Hier keine pṛṣṭamātrā -Vokalisierung.

rttuµ , Zeile 16 in svabharttu µ : Ab hier wird der visarga anscheinend auch mit einer rekhā geschrieben.

rvu , Zeile 17 in °arvuda µ : Lüders (1905-06: 210) liest bu; siehe Bemerkung zu vāṃ.

rṣa , Zeile 7 in °harṣavarṣa µ : Der Querstrich im ṣa-Element ist beim ersten rṣa nicht zu erkennen, beim zweiten rṣa ist es jedoch sehr deutlich.

rṣya , Zeile 25 in °īrṣyayā: Der Querstrich im ṣa-Element ist beim -Element nicht zu erkennen

vāṃ , Zeile 4 in °dadhivāṃdhavāt°: Lüders (1905-06: 209) liest bāṃ. Ich kann jedoch hier, wie auch in nachfolgenden ähnlichen Fällen keinen Unterschied zu vāṃ ausmachen. Vgl. hierzu Lüders' Bemerkung: "As ba is distinguished from va only by a very minute dot in the centre, which easily disappears in the impression, it is in some cases almost impossible to decide which character was meant." (Lüders 1905-06: 200). Daher transkribiere ich in allen Fällen v- .

vi , Zeile 4 in vibhrāṇa µ : Lüders (1905-06: 209) liest bi; siehe Bemerkung zu vāṃ.

vu , Zeile 6 in vuddhi µ : Lüders (1905-06: 209) liest bu; siehe Bemerkung zu vāṃ.

vo , Zeile 27 in vodhavaṃdhye: Lüders (1905-06: 209) liest bo; siehe Bemerkung zu vāṃ.

vdha , Zeile 21 in lavdhavān: Lüders (1905-06: 211) liest bdha; siehe Bemerkung zu vāṃ.

vdhā , Zeile 6 in luvdhā: Lüders (1905-06: 209) liest bdha; siehe Bemerkung zu vāṃ.

vdhi , Zeile 14 in lavaṇāvdhim°: Lüders (1905-06: 210) liest bdhi; siehe Bemerkung zu vāṃ.

sta , Zeile 19 in bhūvāsavastatra°: Seltsame Schreibweise: das s -Element ist oben geöffnet. Das subskribierte ta ähnelt stark der ū-mātrā.

ṣu , Zeile 7 in °daśanāṃśuṣu: der Querstrich im Inneren des ṣa ist nicht erkennbar.

ṣṭa , Zeile 34 in °duṣṭa°: der Querstrich im Inneren des -Elementes ist nicht erkennbar.

ṣṭi , Zeile 6 in sṛṣṭi µ : der Querstrich im Inneren des -Elementes ist nicht erkennbar.

ṣṭhā , Zeile 39 in °pratiṣṭhā°: der Querstrich im Inneren des -Elementes ist nicht erkennbar.

ṣpā , Zeile 37 in °niṣpāda°: der Querstrich im Inneren des -Elementes ist nicht erkennbar.

ṣmā , Zeile 36 in °āyuṣmān°: der Querstrich im Inneren des -Elementes ist nur ansatzweise erkennbar.

ṣya , Zeile 17 in sukhamāśliṣyati: der Querstrich im Inneren des -Elementes ist nur ansatzweise zu erkennen.

daṇḍa , am Ende von Zeile 4: der daṇḍa fungiert hier nicht als syntaktisches Trennzeichen, denn er steht hinter pu mitten im Wort °putra. Siehe hierzu Lüders' Bemerkung: "These strokes as well as those at the end of ll. 4, 6, 10, 12, 13, 15, 17, 20, 21, 26, 31, 33, 36, 39, 41, 42 are merely intended for filing up the line." (Lüders 1905-06: 209, Fn. 1).

Literature

Material: Stein

Datierung: Sonntag, 3. Tag, kṛṣṇapakṣa phālguṇa, vikrama 1287; entspricht dem 3. 3. 1230 A.D.

Scanvorlage: Lüders, H.: "Jaina Inscriptions a the Temple of Neminatha on Mount Abu." EI 8.1905-06: 200-219.

Die Inschrift ist sehr sorgfältig und regelmäßig geschrieben. Dennoch wirken die Zeichen teilweise recht plakativ. Ausserdem sind -zumindest im Abklatsch- alle Elemente, die sich in einem geschlossenen Kreis befinden, kaum bis gar nicht zu erkennen. Deshalb sind ba und va, wenn überhaupt, nur durch einen geringfügigen Größenunterschied (ba > va) unterscheidbar. (Vgl. hierzu Lüders' Bemerkung: "As ba is distinguished from va only by a very minute dot in the centre, which easily disappears in the impression, it is in some cases almost impossible to decide which character was meant." (Lüders 1905-06: 200)). Auch pa und ṣa erscheinen meist nahezu identisch, weil der Querstrich des ṣa meist fehlt. Desweiteren sind ma und sa kaum auseinanderzuhalten, weil sie sich nur durch einen kleinen Aufwärtshaken (beim sa) unterscheiden, der aber meist fehlt. Ähnliches gilt für da und ṭa sowie kṛ und kṣa. Ob diese Ambiguitäten nur im Abklatsch auftreten, oder auch am Stein zu beobachten wären, läßt sich nicht entscheiden. Von wenigen Ausnahmen abgesehen (insbesondere in Zeile 1) wird fast durchweg pṛṣṭhamātrā -Vokalisierung benutzt.

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