Cochin Plates of Bhāskara Ravivarman
- Language: Tamil
- Date: 980-1050
- Indoskript editor: jn
- Dynasty:
- ID: 177
- Place of origin: Cochin (76° 13' long., 10° 0' lat.)
Variants
kī in ° kīriti , Zeile 20: Edition transkribiert ki . Die Schlaufe am oberen linken Ende des Zeichens legt jedoch eine (irrtümliche) ī -Vokalisierung nahe. Vgl. Zeichen pī . ko in ko go nmai°, Zeile 1: Ob der kleine Haken nach rechts vom Schreiber stammt, ist unklar.
go in kogonmai°, Zeile 1: Es scheint, als sei die ā-mātrā nachträglich angefügt worden. pī in °santatippīra°, Zeile 20: Edition transkribiert pi. Die Schlaufe am oberen linken Ende des Zeichens legt jedoch eine (irrtümliche) ī-Vokalisierung nahe. Vgl. Zeichen vī.
ya in °vāyanattāýum, Zeile 7: Einziges Auftreten dieses Zeichens in der Inschrift. Siehe hierzu die Bemerkung des Herausgebers (Hultzsch 1894-95: 66-67).
ru in vīḍuperum, Zeile 12: Transkription unsicher; Edition transkribiert ru. Vgl. aber das nahezu identische Zeichen tu in ulguntulā°. ýu in peḍiyāýum und vāyanattāýum, Zeile 7: Edition transkribiert lu.
vī in °vīýakkum, Zeile 8: Edition transkribiert vi; vgl. Zeichen vī in vīṭu, Zeile 11.
śī in śīrikaṇḍan, Zeile 22: Edition transkribiert śi. Die Schlaufe am oberen linken Ende des Zeichens legt jedoch eine ī-Vokalisierung nahe. Vgl. Zeichen pī.
śrī Zeile 1 und 20: Grantha-Ligatur.
sa in santati, Zeile 16 und 18: Grantha-Zeichen.
sā in °pirasādam, Zeile 6: Grantha-Zeichen. sti in svasti, Zeile 1: Grantha-Ligatur.
sva in svasti, Zeile 1: Grantha-Ligatur.
ssu in īssuppu, Zeile 6: Grantha Ligatur.
Trennzeichen vor und hinter der Silbe śrī, Zeile 20: Nur an dieser Stelle treten diese Zeichen auf, obwohl die Silbe śrī bereits am Textanfang zweimal vorkommt.
Textendzeichen: "The inscription ends with a symbol which may be taken either for an ornamental mark of punctutation, or for an archaic Nāgarī śā, which might be meant for śrī. If the second eventuality holds good, the approximate period of the inscription could perhaps be settled by a comparison with dated records in which similar forms of śā occur." (Hultzsch 1894-95: 67).
Datierung: undatiert. Zur Datierung vgl. Mandelbaum, David G. - "Social Stratification among the Jews of Cochin in India and in Israel." in. Timberg, Thomas A. - "Jews in India." New Delhi:1986, p. 64; demnach 980-1050 n.Chr. eingeordnet.
Herkunft: Cochin. Scanvorlage:
Hultzsch, E. - "Cochin Plates of Bhaskara Ravivarman." EI 3.1894-95: 66-69.
Literatur: vgl. Hultzsch 1894-95: 66.
Die Inschrift ist in der sogenannten Vaṭṭeluttu-Schrift geschrieben. Wie in anderen Tamil-Inschriften werden stimmhafte und stimmlose Konsonanten graphisch nicht unterschieden, so daß ein Zeichen mehrere Laute darstellen kann. So steht beispielsweise das Zeichen ṭ* auch für ḍ* und p* auch für v*. Das Zeichen k* bezeichnet zusätzlich g*, c* und j*, aber auch ś*. Die Silbe śrī wird ausschliesslich in Grantha geschrieben. Gleiches gilt für dentales s*. Der virāma wird bei Doppelkonsonanz nicht geschrieben.
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Material: KupferplattenAdditional information
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