Tirunelli temple inscription of Bhāskara Ravivarman
- Language: Sanskrit
- Date: 980-1050
- Indoskript editor: jn
- Dynasty:
- ID: 308
- Place of origin: Manantavadi (76° 0' long., 11° 43' lat.)
Variants
Symbol (1) in Zeile 30: Es handelt sich um ein viṣṇuitisches Symbol, dessen exakte Gestalt nicht genau erkennbar ist.ýu , in ° ko ý ý um , Zeile 4: Das Zeichen gleicht graphisch einem ru ; in Bhaskara Ravivarmans Cochin Plates hat das Zeichen ý u eine völlig andere Gestalt.
śrīµ , dritte Silbe Zeile 1: Grantha.
sa in saṅṅaraṅ° , Zeile 5: Während in Bhaskara Ravivarmans Cochin Plates dentales s * mit einem Grantha-Zeichen wiedergegeben wird, wird hier das Zeichen für c * verwendet.
sta in svasta , Zeile 1: Grantha; eine zu erwartende i -Vokalisation ist nicht zu erkennen..
sva in svasti , Zeile 1: Grantha.
Literature
Material : KupferDatierung : 64. Regierungsjahr. Die Datierung ist unsicher (siehe Hultzsch 1891: 286-289. Die Datierung der vorliegenden Platten orientiert sich an jener der Cochin Plates des gleichen Herrschers, i.e . 980-1050 A.D. (Zur Datierung der Cochin Plates Bhāskara Ravivarmans siehe Mandelbaum, David G. - "Social Stratification among the Jews of Cochin in India and in Israel." in: Timberg, Thomas A. - "Jews in India." New Delhi 1986: 64.)
Herkunft: Tirunelli
Scanvorlage :
Hultzsch E. - "Tirunelli Copper-Plate Grant of Bhaskara-Ravivarman. IA 20.1891: 285-292.
Die Inschrift ist in der sogenannten Vaṭṭeluttu-Schrift geschrieben. Wie in anderen Tamil-Inschriften werden stimmhafte und stimmlose Konsonanten graphisch nicht unterschieden, so daß ein Zeichen mehrere Laute darstellen kann. So steht beispielsweise das Zeichen ṭ* auch für ḍ* und p* auch für v*. Das Zeichen k* bezeichnet zusätzlich g*, ein dem k* graphisch ähnliches Zeichen bezeichnet c* , j* und ś*. Die Silbe śrī wird ausschliesslich in Grantha geschrieben. Der virāma wird bei Doppelkonsonanz nicht geschrieben.
Die Inschrift endet offensichtlich auf Platte 2b, Zeile 30 mit zwei viṣṇutischen Symbolen, die als Textendzeichen fungieren. Danach folgen noch 4 Zeilen Text, der offensichtlich später eingraviert wurde. Da sich der Duktus dieses Zusatzes von der Hauptinschrift deutlich unterscheidet und zudem sehr unleserlich ist, wurde diese Textpassage im Datensatz nicht berücksichtigt. Die Edition unterscheidet in der Transkription zwischen langem und kurzem e/ë und o/ð. Graphisch ist diese Unterscheidung jedoch nicht in allen Fällen gerechtfertigt.Additional information
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