Bhubaneśvar Inscription of Gaṅga Narasiṃha (Tamil)

  • Language: Tamil
  • Date: 1396
  • Indoskript editor: jn
  • Dynasty: Gaṅga
  • ID: 358
  • Place of origin: Bhuvaneswar (85° 50' long., 20° 16' lat.)
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Variants

i in ° ityādi Zeile 32: Einziges Erscheinen dieses initialen i in der gesamten Inschrift.

bhu in bhumi , Zeile 10: Edition liest bhū°, die Vokallängung ist jedoch zweifelhaft.

ḍai in ° māḍai , Zeile16: Edition transkribiert hier ḍhai , in Zeile 18 wird das gleiche Zeichen im gleichen Begriff jedoch mit ḍai wiedergegeben (siehe Variante).

ḍha in ° maḍhattil , Zeile 7 und ° immaḍham , Zeile 19: Edition transkribiert ḍa .

ḍhā in ° maḍhāma° , Zeile 31: Edition transkribiert ḍā .

in ° dhārāpūrvam , Zeile 23: Edition liest °pū°, die Vokallängung ist jedoch zweifelhaft.

y in kaiyyile , Zeile 22: Virāma nicht erkennbar.

in ° ttaparāja° , Zeile 7: Ra und ā-mātrā erscheinen identisch.

­ in ° bhaḍḍa ­ kum , Zeile 21: Virāma nicht zu erkennen.

l in ° vāsattil , Zeile 6: kein virāma zu erkennen.

in °vanilā° , Zeile 32: ob die beiden Haken am unteren Ende der ā-mātrā zum Zeichen gehören, oder Fehler im Stein sind, ist unklar. Letzteres ist allerdings wahrscheinlich.

ý in ° munika ý , Zeile 8: virāma fast nicht zu erkennen, nur der Punkt rechts oben scheint einen Rest davon darzustellen.

ýu in ° ga ý ukku , Zeile 20: Edition transkribiert ý u , das Zeichen gleicht sehr dem Zeichen ru .

sam in sampradāyam °, Zeile 31: einziges Beispiel für dieses unvokalisierte m.

Literature

Material : Stein

Datierung : 18. Reg.-Jahr Kārttika ba. 7 Sonntag; entspricht dem 24. 9. 1396; Datierung jedoch unsicher, vgl. zu Datierung Sircar/Krishnan 1957-58: 231-32.

Scanvorlage : Sircar D.C. & K.G. Krishnan - "Bhubaneswar Inscription of Ganga Narasimha." EI 32.1957-58: 229-238.

Gegenstand der Inschrift ist ein Kredit zwischen einem Oriya-Kreditgeber und einem tamilischen Schuldner. Daher ist die Inschrift in zwei Versionen eingemeisselt, auf der rechten Seite der Steinplatte in Oriya, auf der linken Seite in Tamil. Die rechte Seite (Oriya) enthält 34 Zeilen in "Gauḍia characters" (Sircar/Krishnan). (Siehe entsprechenden Datensatz).

Auf der hier behandelten linken Seite (Tamil) befinden sich 32 Zeilen in einer Tamil/Grantha-Hybridschrift.

Der als Punkt übergeschriebene virāma ist insbesondere bei geminierten Vokalen häufig nicht erkennbar. Auch der Unterschied zwischen i- und ī- Vokalisierung ist schwer auszumachen. Wie in der Oriya-Abschrift scheint auch in diesem Text die Vokalquantität bei der u -Vokalisierung nicht differenziert worden zu sein. Allerdings wurde hier stets kurzes u geschrieben. Vgl. zu Sprache und Schrift Sircar/Krishnan 1957-58: 229-31.

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