Malgā Plates of Sāmanta Indrarāja
- Language: Sanskrit
- Date: 600-650
- Indoskript editor: jn
- Dynasty: Śarabhapurīya
- ID: 46
- Place of origin: Sahdol (81° 22' long., 23° 17' lat.)
Variants
kṣi in kṣitau, Zeile 1: Der obere Strich am subskribierten ṣa geht in einem nach rechts gebogenen Haken nahtlos in das folgende Zeichen tau über.cchai in cchaiṇḍaparaṅga°, Zeile 8: Sircar (1959-60:212) transkribiert cch ë . Der Vergleich mit anderen Zeichen wie śai oder lai zeigt jedoch m.E. daß hier cchai transkribiert werden muß.
chī in °chīrti[ µ ], Zeile 5: Schreibfehler wohl für kīrti µ . Sircar (ibid.) transkribiert [k]ī, erklärt das Zeichen jedoch nicht weiter.
ṭṭa in °ghaṭṭana µ ś cāru°, Zeile 4: Es hat den Anschein, als ob im unteren ṭa ein Punkt im Zentrum des Zeichens eingraviert sei. Das scheint auch bei anderen ṭa in der Platte so zu sein, kann aber wegen des schlechten Erhltungszustandes der Platten nicht völlig sicher entschieden werden.
ttro in mātāpittror°, Zeile 13: Ob das ta wirklich geminiert ist, ist zweifelhaft.
dhā in °janasyādhāra°, Zeile 3: Das Zeichen erscheint kleiner, weil es über der Zeile nachgetragen wurde.
ddhā in siddhādhyāsita, Zeile 3: Es ist nicht ganz klar, ob der rechte Haken am oberen Ende des Zeichens als langes ā beabsichtigt war, oder ob es sich um eine Beschädigung der Platte handelt. Allerdings kommt ein derartig verkürztes Vokalisierungszeichen auch bei anderen Zeichen vor (siehe ścā).
rtti in mūrttir, Zeile 4: Das superskribierte r ist entweder kaum zu erkennen oder gar nicht vorhanden. Sircar (1959-60:211) transkribiert es, wahrscheinlich wegen des geminierten ta, ohne Anmerkung mit. Vgl. damit das rti in [k]īrti[ µ ] in Zeile 5, wo das superskribierte ra in der üblichen Form eines "T" erscheint und der folgende Vokal nicht geminiert wird oder das ein paar Zeichen später folgende rji.
ścā in °ghaṭṭana µ ś cāru°, Zeile 4: Wie auch in ddhā (siehe oben) scheint die ā-mātrā hier sehr verkürzt, nur in der Form eines kleinen abwärtsgeneigten Hakens.
Literature
Material: KupferDatierung: Dienstag, uttarabhādrapada nakṣatra, 11. Tag der ersten Hälfte im Monat jyeṣṭha (pūrṇimānta), erstes Regierungsjahr von Indrarāja
Scanvorlage : Sircar, D.C. & S. Sankaranarayanan: " Malga Plates of Samanta Indraraja." EI 33.1959-60: 209-214.
Die Platten sind recht nachlässig geschrieben. Zusätzlich weisen die Platten offensichtlich z.T. erhebliche Korrosionsschäden auf, was die Lesung erheblich beeinträchtigt. Zudem sind in einigen Fällen Zeichen so eng aneinander geschrieben, daß nicht zu entscheiden ist, was zu welchem Zeichen gehört (siehe z.B. raṇachapala in Zeile 5 oder prativaddha µ in Zeile 8). In den Platten erscheinen zwei verschiedene Formen der ā-mātrā: zum einen ein nach oben rechts führender geschwungener Strich, der direkt über dem dreieckigen Kopf des Konsonantenzeichens beginnt und zum anderen ein kleiner abwärtsgeneigter Haken, der am rechten oberen Eck eines Konsonantenzeichens ansetzt (siehe dā, mā, sā, yā etc.). Die Zeichen für bha und ha sind kaum zu unterscheiden, das letztere erscheint ein wenig gestreckt. Konsonanten werden in der Folge von ra meist nicht geminiert (Ausnahme: rvva in Zeile 25). In der Inschrift steht immer va für ba.
Additional information
Historical places
- Maṇḍaka
Historical persons
- Bhavasvāmin (Begünstigter)
- Indrarāja (Lokalherrscher)
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