Cintakāmanta Grant of Someśa
- Language: Sanskrit/Tamil
- Date: 1289
- Indoskript editor: jn
- Dynasty: Kalukaḍakula
- ID: 472
- Place of origin: Adupuru (79° 9' long., 14° 11' lat.)
Variants
Bruchzahlen in Zeile 70 etc.: Der Wert dieser Bruchzahlen wird in der Edition widersprüchlich angegeben (siehe Narasimhaswami & Krishnan 1967-68: 176, 179, 179 Fnn. 5, 6.)kai in ° ārimaḍukai° , Zeile 53: Edition transkribiert gai .
ku in ° upādhyā[ya] rku, Zeile 63: Tamil-Zeichen.
ga in °vṛttiyāga, Zeile 55: Tamil-Zeichen ka.
ṭu in kuṭuttom, Zeile 61: Edition transkribiert ḍu.
ý in °perumāý, Zeile 58 und 62: Vermutlich handelt es sich hier um das entsprechende Tamil-Zeichen ohne virāma. ýa in piý[a]ýai, Zeile 63: Tamil-Zeichen (virāma fehlt).
ýā in °piýýān°, Zeile 64: Tamil-Zeichen.
ýai in piý[a]ýai, Zeile 63: Tamil-Zeichen.
ýu in °koýýuvadu, Zeile 68: Tamil-Zeichen.
pi in tampi, Zeile 64: Edition transkribiert bi.
yya in °sūyya, Zeile 41: Das zur Geminierung führende ra ist nicht erkennbar. Die Edition transkribiert zudem sū[r*]ya. ri in eṭṭukkūril, Zeile 70: Tamil-Zeichen.
r und l für diese Laute werden ausschließlich die entsprechenden Tamil-Zeichen verwendet. Datierung : Freitag, virodhi saṃvatsara, makarasaṅkramaṇa ekādaśi, entspricht 23. Dezember 1289 n.Chr.
Herkunft: Cintakamanta. Scanvorlage : Narasimhaswami, H. K. & K. G. Krishnan - "Cintakamanta Grant of Somesa." EI 37.1967-68: 175-184.
Die Abbildungen der Platten erscheinen an den Rändern beschnitten, denn die Edition liest in diesen Teilen (insbesondere in den ersten und letzten Zeilen) mehr, als auf den Reproduktionenn zu erkennen ist. Der Rest ist allerdings sehr gut lesbar. Die Inschrift ist, obwohl zweisprachig (Sanskrit/Tamil), vollständig in Grantha geschrieben. Für die tamilischen Laute r und l werden jedoch ausschließlich entsprechende Tamil-Zeichen verwendet. An wenigen Stellen (z.B. in tamilischen Flexionsendungen bei Lehnwörtern aus dem Sanskrit) erscheinen auch für andere Laute Tamil-Zeichen, die wegen der sehr geringen Anzahl nicht in einem eigenen Zeichensatz, sondern bei den betreffenden Zeichen als erste Variante mit entsprechendem Kommentar aufgeführt werden. Die Edition transliteriert phonetisch (siehe Narasimhaswami & Krishnan 1967-68: 176, Fn.1), d.h. daß in gewissen Fällen beispielsweise (graphisches) ka mit ga transkribiert wird, obwohl im Gegensatz zur Tamil-Schrift in der Grantha-Schrift ein eigenes Zeichen für ga existiert und auch häufig Verwendung findet (ebenso ṭa/ḍa, ta/da). Diesem System folgen wir (anders als bei reinen Tamil-Schriftsätzen) in diesem Datensatz nicht, sondern wir transkribieren exakt nach graphischer Form. Außerdem unterscheidet die Edition zwischen e- und ë-Vokalisation. Da jedoch bei den betreffenden Zeichen kein graphischer Unterschied erkennbar ist, folgen wir auch dieser Transkriptionsweise nicht.
Der Duktus ist sehr uneinheitlich, daher besteht bei den Zeichen ein hoher Variantenreichtum. Neben einigen Fehlern ist z.B. kurz i- und lang ī-Vokalisation nur in wenigen Fällen deutlich unterscheidbar; es hat den Anschein, als sei in den überwiegenden Fällen nur kurzes i geschrieben worden. Außerdem enthält die Edition selbst einige Transkriptionsfehler.Literature
Material : KupferplatteAdditional information
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