Anjaneri Plates (first set) of Bhogasakti: (Kalachuri) Year 461
- Language: Sanskrit
- Date: 709-711
- Indoskript editor: kh
- Dynasty: Hariścandra
- ID: 484
- Place of origin: Anjaneri (73° 31' long., 19° 55' lat.)
Variants
rtī: in -padeśanuvartī, Pl. 2/1, Z. 15: ed. liest rttīLiterature
Material: KupferDatierung: Jahr 461 (einer unbestimmten Ära); Kalacuri: 709-711 n. Ch.
Scanvorlage:
Mirashi, V.V. (ed.): Inscriptions of the Kalachuri-chedi era (CII Vol. IV, P. I), Ootacamund, 1955: S. 146ff.; Pl. XXIV i-iii,a.
"Anjaneri Plates (first set) of Bhogasakti: (Kalachuri) Year 461"; No. 31
Die drei Kupfertafeln wurden in Familienbesitz in Anjaneri, einem Dorf nahe Trimbak (Nasik Distr.) gefunden; sie wurden von einem Siegel zusammengehalten.
Nach dem üblichen maṅgala śloka zur Preisung der Eberinkarnation Viṣṇus und der Beschreibung der Cālukya-Familie, nennt die Inschrift Vikramāditya und fährt fort mit Svāmicandra der Hariścandra -Familie, der für den Cālukya-Herrscher wie ein eigener Sohn war, und der über Purī-Koṅkaṇa herrschte. Sein Sohn war Simhavarmarāja und dessen Sohn war Bhogaśakti (P¡thivīcandra) , welcher die in der Inschrift genannte Schenkung machte.
Der königl. Befehl ist an (die Einwohner von) Goparāṣṭra, Ost-Trikūṭa, Åmrarājī,Mairikā (u.a.) gerichtet. Gegenstand der Inschrift ist die Beurkundung der Schenkung von 8 Dörfern: Jayagrāma, Ambe-Avaṅgaṇa, Pālittapāṭaka, Kokilākṣaka, Kalahaka, Mudgāhitaka, Kṣemagiraka und Ånnagrāma, zum Erhalt von Materialien für die Verehrung von Göttern, dem Erhalt der Tempel etc..
Auf der zweiten Seite der 2. Tafel befindet sich eine kleine Eberfigur, die offenbar auf die Preisung der entsprechenden Inkarnation Viṣṇus am Anfang der Inschrift Bezug nimmt.
Der Schreiber der Tafeln war Bharatasvāmin , ein Einwohner von Kallivana.
Die Inschrift ist sowohl in Worten als auch mit numerischen Symbolen datiert in das Jahr 461; es ist keine Ära genannt, jedoch weist die Nennung von Vikramāditya (I) als Zeitgenosse von Bhogaśaktis Großvater auf die Kalacuri-Ära. Auf die Epoche von 248-49 n. Ch. bezogen, entspricht dies 709-710 n. Ch. ("current") bzw. 710-711 n. Ch. ("expired").
"Postscript":
Auf der äußeren Seite von Pl. 3 befindet sich eine offenbar später hinzugefügte Inschrift eines anderen Schreibers, welche verschiedene Stiftungen von Tejavarmarāja nennt, der vermutlich ein königlicher Beamter, Verantwortlicher der Region um Jayapura, war. Er stiftete u.a. Weideland in einem Dorf namens Pālittapāṭaka , südl. von Jayapura.
Diese Inschrift wurde gesondert in die Datenbank aufgenommen (vid. Inscription of Tejavarman).
Allgemein:
Die akṣaras sind mit kleinen Kreisen versehen, im Gegensatz zu den "boxheaded"
Schriften (z.B. der Vākāṭaka-Inschriften) sind hier jedoch nicht nur die oberen Ansätze der Zeichen mit den Kreisen versehen, sondern teilweise auch die Ecken und unteren Enden.
Der Schreiber wählt die Form der Vokal-mātrās sehr willkürlich-variantenreich.
Additional information
Historical places
- Goparāṣṭra
- Jayapura
- Kallivana
- Mahāgirihāra
- Mairikā
- Trikūṭa
- Āmrārājī
Historical persons
- Bharatasvāmin (Schreiber)
- Bhogaśakti (König)
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