Surat Plates of Yuvaraja Sryasraya-Siladitya: year 443

  • Language: Sanskrit
  • Date: 692-693
  • Indoskript editor: kh
  • Dynasty: Cālukya
  • ID: 486
  • Place of origin: Surat (72° 49' long., 21° 11' lat.)
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Variants

cai: in caiśvaryyāṇi, Pl. 2, Z. 28: Ed.: vermutlich Druckfehler -ca für -cai

ddhva: in -a(d)dhvaryyu-, Pl. 2, Z. 19: Ed. liest zu erwartendes a dhva ryyu.

hu: in -bahusuvarṇṇaka-, Pl. 1, Z. 7: unerklärliche Schreibweise vom -u

10: Pl. 2, Z. 37: möglicherweise im Abrieb beschädigt.

Literature

Material: Kupferplatten

Datierung: "on the fifteenth tithi ( paurṇamāsī ) of the bright fortnight of Śrāvaṇa in the year 443" einer ungenannten Ära; falls Kalacuri, dann ca. 692 n.Chr.

Herkunft: Surat.

Scanvorlage:

Mirashi, Vasudev Vishnu (ed. by): Inscriptions of the Kalachuri-chedi era, Part I. (CII IV/I), Ootacamund, 1955: 132-137; Pl. XXII.

"Surat Plates of Yuvaraja Sryasraya-Siladitya: (Kalachuri) year 443": No. 29

Zwei Kupfertafeln, die von einem gesiegelten Ring zusammengehalten werden.

Die Tafeln wurden von Yuvarāja Śryāśraya-Śīlāditya von seinem Lager in Kusumeśvara , nahe Kārmaṇeya , in Auftrag gegeben.

Die Urkunde beginnt mit der Preisung der Eber-Inkarnation Viṣṇus, welche gewöhnlich am Anfang der Inschriften der frühen Cālukyas erscheint.

Weiterhin nennt die Inschrift Satyāśrayavallabha, Vinayāditya; in den folgenden Zeilen wird die Familie der Cālukyas genannt (inschriftl. Chalukya), der Mahārāja Satyāśraya-Pulakeśivallabha, der die Kriegsstandarde von Harṣavardhana erhielt, dem Herren von Uttarāpatha. Sein Sohn war Vikramāditya- Satyāśrayavallabha; dessen Sohn war

Vinayāditya-Satyāśraya; dessen Onkel väterlicherseits war Dharāśraya-Jayasiṃha und letzteres Sohn war Yuvarāja Śryāśraya-Śīlāditya , der die vorliegende Schenkung veranlasste.

Die hier genannten Könige sind offensichtlich Pulakeśin II., sein Sohn und Nachfolger Vikramāditya I. und dessen Sohn und Nachfolger Vinayāditya, der frühen Cālukyas.

Gegenstand der Inschrift ist die Beurkundung der Schenkung eines Feldes an der östl. Grenze des Dorfes Osumbhalā, im viṣaya von Kārmaṇeya, an den Brāhmaṇa Matrīśvara. Als weitere Feldgrenze wird das Dorf Allūraka genannt.

Der Dūtaka war Ammagopa; der Schreiber war Cella.

Die Inschrift ist in Worten und Ziffern datiert: "on the fifteenth tithi ( paurṇamāsī ) of the bright fortnight of Śrāvaṇa in the year 443" einer ungenannten Ära.

Da die bekannten Daten von Vinayāditya zwischen 687-695 n. Ch. liegen, kann die Datierung auf die Kalacuri-Ära bezogen werden und entspräche 692-693 n. Ch. (als vorläufige Datierung; kh).

Allgemeine Anmerkung:

Es wird häufig der Klassennasal anstelle des anusvāra geschrieben.

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