Inscription of Maṅgaleśa in Cave III, Bādāmi

  • Language: Sanskrit
  • Date: 578
  • Indoskript editor: jn
  • Dynasty: Cālukya
  • ID: 52
  • Place of origin: Badami (75° 45' long., 15° 55' lat.)
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Variants

ku, Zeile 8 (erstes Zeichen): Bei dieser Lesung ist Eggelings Faksimile zu bevorzugen.

ṅhā, in gotrāṇāṅhāritīputrāṇām, Zeile 1: so Fleets Lesung. Eggeling (1874: 305) liest: gotrāṇāṃ hāritiputrāṇāṃ.

t, in kaiścit, Zeile 19: Nach Fleets Faksimile könnte man auch hier meinen, der virāma werde durch Weglassen der "rekhā" angedeutet. In Eggelings Faksimile fehlt das gesamte Zeichen.

ti, in śakanṛpatirājyā, Zeile 6: Die Form des Zeichens ist unsicher, in Eggelings Faksimile entspricht das Zeichen seiner üblichen Form.

ddhyā in anuddhyātānām, Zeile 1: Eggeling (1874: 305): dhyā, Fleet (zit. bei Burgess (1877: 363): dhdyā (dhyā). Nach dem Faksimile ist hier jedoch eindeutig ddhyā zu lesen.

n, in dattavān, Zeile 15: Nach Fleets Faksimile könnte man meinen, der virāma werde durch Weglassen der "rekhā" angedeutet; In Eggelings Faksimile ist die "rekhā" jedoch vorhanden (vgl. t).

nī, in paryyantāvanīvijaya, Zeile 8: Obwohl sowohl Eggeling als auch Fleet hier ni lesen, läßt die Form des Zeichens keine andere Lesung als zu.

m, in gotrāṇāṅhāritīputrāṇām, Zeile 1: Es ist unklar, ob dieses Zeichen ein nicht-vokalisiertes m darstellt, wie Fleet (ibid.) liest. In Eggelings Faksimile fehlt das Zeichen; er liest statt dessen einen anusvāra, der aber jedoch auf keinem der beiden Faksimiles zu erkennen ist.

m, in phalam, Zeile 21: Auch hier fehlt die "rekhā" und wie die anderen nicht-vokalisierten Zeichen ist auch dieses Zeichen kleiner geschrieben.

ra, in śrīmaṅgalīśvara, Zeile 5: Eggeling liest an dieser Stelle ro. Die Form des Zeichens, das ich mit Fleet als ra lese, läßt eine solche Lesung nicht zu.

rṇṇā, in bahusuvarṇṇā, Zeile 2: Mit Eggeling, ist hier eindeutig geminiertes zu lesen, gegen Fleet, der nur ein einfaches liest, obwohl die richtige Lesung in seinem Faksimile eindeutig zu erkennen ist.

rtti, in mahākarttika, Zeile 11: Das übergeschriebene ra ist hier nicht zu erkennen.

li in śrīmaṅgaliśvara, Zeile 5: Da das Vokalisierungszeichen in beiden Faksimiles als Kreis und nicht als Spirale erscheint, ist hier wohl eher li zu lesen.

li, in vijayamaṅgali, Zeile 8: Möglicherweise ist hier lai zu lesen, wie Eggeling und Fleet vorschlagen.

Literature

Material: Stein.

Datierung: śaka 500.

Scanvorlage: Fleet, John Faithful: "Sanskṛit and Old-Canarese Inscriptions." IA 10.1881: 57-67.

Eggeling, Julius: "An Inscription from Badāmī." IA 3.1874: 305-306.

weitere Literatur: Burgess, J.A.S.: "Rock-Cut Temples in Bādāmi, in the Dekhaṇ." IA 6.1877: 354ff. (nur Transkript)

Scanvorlage ist ein sogenannter "Photolithograph", der völlig gesäubert erscheint. Ein solches Faksimile wurde anhand eines von Burgess angefertigten Abriebes zuerst von Eggeling und später von Fleet angefertigt, der (1881: 57) anmerkt: "The original facsimile, published with Dr. Eggeling's paper in this Journal and as Plate XXXII of the First Archaeol. Report, did not altogether do justice to the original." Entsprechend weicht die Ausgabe des Faksimiles von 1881 von der Ausgabe von 1874 an zahlreichen Stellen ab. Inwieweit die in beiden Faksimiles erscheinenden Zeichen den Befund des Originalsteins wiedergeben, ist unklar. Immerhin läßt sich an einigen Stellen erkennen, daß auch Fleets Faksimile Fehler enthält, so in Zeile 5, wo Eggeling und Fleet sāhasaṃpanna µ lesen, aber nur Eggelings Faksimile den visarga auch aufweist. Beim unmittelbar folgenden Zeichen śrī fehlen in Fleets Faksimile einige Elemente (z.B. der waagerechte Strich), die bei Eggeling vorhanden sind. Ein weiteres Beispiel dafür, daß Eggelings Faksimile an einigen Stellen zuverlässiger erscheint, ist das erste Zeichen in Zeile 8, ku.

Additional information

Historical persons

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