Kupfertafel Set A von Durggaraja
- Language: Sanskrit
- Date: 675
- Indoskript editor: kh
- Dynasty: Rāṣṭrakūṭa
- ID: 587
- Place of origin: Bombay (72° 49' long., 18° 56' lat.)
Variants
kha : Pl. 2, Z. 23 in kha ṇḍa: Ed. liest caṇḍaṇā : Pl. 2, Z. 23 in ji ṇā : Ed. liest jiṇë
tvā : Pl. 1, Z. 1: Ed. liest -tvo- in sa tvā pāśraya für satvopāśraya
phī : Pl. 2, Z. 24 bhīmarave phī : Ed. liest -hi
rttā : Pl. 2, Z. 23 und Z. 26 jeweils in ga rttā : Ed. liest garttau
ssaṃ : Pl. 1, Z. 1: Ed. liest -sa- in pra ssaṃ nna für prasanna
Literature
Material: KupferDatierung: saṃvat 597 (einer unbenannten Ära)
Scanvorlage:
Iyer, S. Subramonia and N. Nanjunda Swamy: "Two Copper-Plate Charters of the Rashṭrakuṭa Durggaraja"; Indian History and Epigraphy: Dr. G. S. Gai Felicitation Volume (eds. Ramesh, Tewari, Sharma); Delhi, 1990: 49, S. 211-218. (photos).
Die zwei Kupfertafel-Sets befinden sich heute beim Director of Archaeology, Govt. of Maharashtra, in Bombay; der genaue Fundort ist nicht bekannt. [Stellvertretend ist hier Bombay der Herkunftsort].
Set 'A'
Set 'A' besteht aus zwei Kupfertafeln, die von einem Ring mit ovalem Siegel zusammengehalten werden; darauf wird inschriftlich Śrī Durggarāja genannt.
Die Ed. verweist auf eine für diese Zeit unübliche Schreibweise des initialen Vokals 'E' (S. 211); es finden sich jedoch andere Beispiele dieser Schreibung bei Inschriften des 7. Jhd. sowohl der Cālukyas als auch der Gurjaras, und es handelt sich daher vermutlich um eine lokale Entwicklung dieser Zeit im nordwestlichen Mahārāshtra. [kh]
Die Inschrift ist mit saṃvat 597 in Worten datiert; die Ära ist nicht genannt, die Ed. geht jedoch aufgrund verschiedener Aspekte von śaka aus, welche mit 675 n. Ch. korrespondieren würde.
Die Inschrift nennt die Genealogie der Rāṣṭrakūṭa -Familie; sie nennt Bappa, dessen Sohn Durggarāja und die Schenkung durch Letzteren des Dorfes Taracchavāṭika , an zwei brāhmaṇas Vājasaneya Bhaṭṭa und Kakkasvāmin .
Schreiber der Urkunde war ?aṃṇṇa , Sohn des Mahāsandhivigrahika Nāgāditya .
Allgemeine Anmerkung:
Die Edition enthält zahlreiche Druckfehler.
Grafisch wird in der Inschrift nicht konsequent zwischen kurzem und langen "i" unterschieden, auch silbisches "ṛ" wird unterschiedlich behandelt: teilweise erscheint zusätzlich ein i (z.B. vṛ und vṛi, kṛi, aber tṛ)
Additional information
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