Nara cuiḥ pyui

  • Language: Birmanisch
  • Date: 1874
  • Indoskript editor: ke
  • Dynasty:
  • ID: 588
  • Place of origin: Sittwe (92° 57' long., 20° 8' lat.)
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Variants

Allgemeine Bemerkungen:

- Monosyllabische Tonsprache (3 bezeichnete Töne); Grundzeichen mit Symbolen für die Töne; Beispiele unter der Rubrik "korr"

- Unter den Vokal "-o" fallen aus programmiertechnischen Gründen in der Aufnahme zwei verschiedene Zeichen: 1. das normal mit "-o" umschriebene (-o) und 2. das mit "-ui" umschriebene (im Kommentar jeweils vermerkt)

- Ligaturen sind birmanischen Wörtern entnommen, Beispiele aus Fremd- oder Lehnwörtern sind: kkha, kkhu, kkho, gga, cca, ñca, ṭṭha, ṭṭhā, ṇḍa, tta, ttā, tthā, ddha, ddhā, ndhā, ntā, nnai, ppā, bbā, bbū, mbu, mma, mmā, lla, ssa

- Z.T. unterschiedliche Formen der Initialvokale bei Pāli- und birmanischen Wörtern, wobei die Pāli-Initialvokale teilweise auch im Birmanischen verwendet werden; im Kommentar vermerkt

- Vorhandensein von 2 ña: ein "kleines ña" und ein "großes ñña". Bei Platzmangel am Ende des Blattes oft auch Verwendung des "kleinen ña"

- Vorhandensein einer Sonderform des ṅa: etwas kleiner über dem nachfolgenden Konsonanten (-k- und -g-) geschrieben: ṅkā, ṅga, ṅgi

- Vorhandensein verschiedener verkürzter Schreibweisen; Beispiele unter der Rubrik "korr"

- Blattzählung durch Buchstabenzeichen, jeweils vermerkt

a: birmanischer und Pāli-Initialvokal

ā: birmanischer und Pāli-Initialvokal

i: birmanischer Initialvokal

ī: zusammengesetzt aus Initial-a und Kreis darüber: birmanischer Initialvokal; mit auslaufender Schlaufe nach links oben: Pāli-Initialvokal

u: zusammengesetzt aus Initial-a und Haken nach unten: birmanischer Initialvokal; zwei übereinander gesetzte Elemente: Pāli-Initialvokal

ū: alle 3 sind Pāli-Initialvokale, oberste Schlaufe deutlich nach rechts auslaufend: aus Deckelinschrift

e: Pāli-Initialvokal

ai: birmanischer Initialvokal

o: 4 Elemente in einer Reihe: birmanischer Initialvokal "o"; rechts 3 Elemente übereinander: birmanischer Initialvokal, Umschrift "ui"; unten weit ausschwingende Schlaufe nach links: Pāli-Initialvokal

ka: Blattzählung

kā: Blattzählung

ki: Blattzählung

kī: Blattzählung

ku: Blattzählung

kū: Blattzählung

ke: Blattzählung

kai: Blattzählung

ko: rechts drei Elemente übereinander: Umschrift "kui"; 4 Elemente in einer Reihe: Blattzählung; 4 Elemente in einer Reihe mit Haken rechts oben darüber: Blattzählung, im 2. Ton

kyo: Umschrift "kyui"

kyvo: Umschrift "kyvui"

kro: Umschrift "krui"

kho: Umschrift "khui"

khyo: Umschrift "khyui"

khro: fälschlicherweise daṇḍa dazwischen geschrieben

gro: Umschrift "grui"

ṅo: Umschrift "ṅui"

c°: aus Deckelinschrift

cā: aus Deckelinschrift

co: beides Umschrift "cui", unten weiter nach rechts auslaufend: aus Marginaltitel

cho: Umschrift "chui"

ña: rekonstruiert aus: ñ°

ññ°: aus Deckelinschrift

ñño: Umschrift "ññui"

to: Umschrift "tui"

na: aus Marginaltitel

no: Umschrift "nui"

nho: Umschrift "nhui"

po: Umschrift "pui"

pyo: Umschrift "pyui"

pro: beides Umschrift "prui", große Schlaufe nach links durchschneidet Kreis oben: aus Marginaltitel

pho: Umschrift "phui"

phra: aus Deckelinschrift

phro: Umschrift "phrui"

bo: Umschrift "bui"

bho: Umschrift "bhui"

mo: Umschrift "mui"

myo: Umschrift "myui"

mro: Umschrift "mrui"

mho: Umschrift "mhui"

ra: aus Marginaltitel

ri: aus Deckelinschrift

ro: Umschrift "rui"

lo: Umschrift "lui"

lho: Umschrift "lhui"

sa: aus Deckelinschrift

sī: aus Deckelinschrift

so: Umschrift "sui"

ho: Umschrift "hui"

daṇḍa: zwei Doppeldaṇḍas: Markierung des Absatzes; ein Doppeldaṇḍa: Markierung des Endes eines viersilbigen Versfußes

korr: zwei übereinander liegende Kreise rechts neben dem Zeichen: Markierung des 3. Tons (korrekte Umschrift: µ); rechts offener Halbkreis oberhalb des rechten äußeren Elements: Markierung des 2. Tons, nur in Verbindungen mit -o (korrekte Umschrift: -ð); unterschiedlich gestaltete Häkchen, Kreise, Schlaufen unterhalb des Zeichens bzw. leicht eingebettet: Markierung des 1. Tons (korrekte Umschrift mit Punkt unter dem vorhergehenden Vokal); gefettetes Zeichen mit nach rechts unten auslaufender Linie: verkürzte Schreibweise für ya khu, khu unterhalb von ya geschrieben; gefettetes Zeichen mit nach links offener Schlaufe unterhalb eines Halbkreises: Abkürzung für rve (mit Punkt unter dem -e); gefettetes Zeichen mit nach links offener Schlaufe unten: Abkürzung für nhuik; gefettetes Zeichen mit nach links unten führender Schlaufe und nach rechts oben offener Schlaufe: Abkürzung für i (mit Punkt darunter); gefettetes Zeichen aus 3 nebeneinander liegenden Elementen mit unten ansetzender Schlaufe nach links oben: verkürzte Schreibweise für charā (auf Sanskrit ācārya zurückgehendes Lehnwort); gefettetes Zeichen mit kleinem Haken oberhalb zweier Konsonanten: verkürzte Schreibweise für naṃ nak (das zweite na entfällt); gefettetes Zeichen aus zwei übereinander liegenden Elementen: verkürzte Schreibweise für la cha in la chanµ (cha unterhalb von la geschrieben); gefettetes Zeichen mit nach unten führender Schlaufe im Mittelteil und nach unten offener Schlaufe rechts: verkürzte Schreibweise für -k kyā in yok kyāµ bzw. sok kyā (erstes -k entfällt, zweites -k- erhält, auch als Ligatur mit -y-, dessen virāma; lin sok kyā falsche Analogiebildung zu yok kyāµ, korrekte Schreibung sokrā, auf Sanskrit śukra zurückgehendes Lehnwort)

Literature

Material: Palmblatt

Datierung: J 1236 birmanischer Ära

Scanvorlage: Kopien, bearbeitet von Heinz Braun, Göttingen, Deutschland

Publikation:-

Fundort: Myanmar (für geographische Angaben wurden behelfsweise Werte von Sittwe verwendet)

Aufbewahrung: Privatbesitz (H. Braun, Göttingen)

Schrift: Birmanisch

Region: Myanmar

Einordnung: Gedicht

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