Baud Grant of Raṇabhañjadeva

  • Language: Sanskrit
  • Date: 650-750
  • Indoskript editor: jn
  • Dynasty: Bhañja
  • ID: 599
  • Place of origin: Baud (84° 19' long., 20° 49' lat.)
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Variants

Ornament am Ende der Inschrift: Diese Zeichen soll laut Edition einen śaṅkha darstellen.

Textendzeichen am Ende der Inschrift: Diese Zeichen befindet sich hinter den Symbolen des Königs und beendet die Inschrift. Im Unterschied zum doppelten daṇḍa fehlt hier ein kleines Häkchen nach links.

gau in gaur , Zeile 30: Edition liest go .

ṭṭa in śrīgandhaṭṭa° und ° prakaṭṭa° Zeile 5 und °ghaṭṭa° , Zeile 7: Edition transkribiert ṭa .

ṭṭi in °prakaṭṭita° Zeile 8 und ° koṭṭi° , Zeile 32: Edition transkribiert ṭi .

ṭṭau in °bhaṭṭaugha° Zeile 7: Edition transkribiert ṭau .

ṭṭha in ° haṭṭha° , Zeile 8: Edition transkribiert ṭha .

ṭṭhā in ° haṭṭhā° , Zeile 3: Edition transkribiert ṭhā .

pu in haravapur °, Zeile 2 und purogamān° , Zeile 14: Wie auch an anderer Stelle wird hier das Zeichen für langes ū verwendet.

in vimūcyate , Zeile 33: Edition liest mu .

rau in rauhitā° , Zeile 18: Edition liest ro° .

rtye in °hartyeka° , Zeile 38: Edition liest rttye , jedoch ist das zweite t nicht zu erkennen.

ṣṭṭa in °aṣṭṭakā° , Zeile 18: Edition transkribiert ṣṭa.

hūµ in ° āhū µ , Zeile 28 und Zeile 31: Edition liest hu µ .

Literature

Material : Kupfer

Datierung : RJ 54;

Scanvorlage : Banerji, R.D. - "Two Grants of Ranabhanjadeva." EI 12.1913-14: 321-328.

Die Platten sind sehr gut erhalten und reproduziert. Jedoch enthält der Text viele Schreibfehler, die in der Edition zu vielen Lesefehlern führen, da Banerji oft stillschweigend orthographische Fehler korrigiert. So sind beispielsweise fast alle Laute mit retroflexem ṭa/ṭha geminiert; Banerji jedoch transkribiert in fast allen Fällen nur das nicht-geminierte Zeichen. Daß in diesen Fällen vom Schreiber der Platten tatsächlich eine Geminierung gemeint ist, zeigt die Schreibung von kaṣṭaṃ in Zeile 28. Hinsichtlich der Form der sekundären Vokalisierungszeichen herrscht beim Schreiber anscheinend Verwirrung: alle denkbaren Formen sekundärer Vokalisierungszeichen finden in der Inschrift Verwendung. Bei pu/pū hingegen wird anscheinend keine Unterscheidung gemacht.

Additional information

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