Sīhaḷanīti

  • Language: Sanskrit
  • Date: 1834
  • Indoskript editor: ke
  • Dynasty:
  • ID: 660
  • Place of origin: Mandalay (96° 5' long., 21° 58' lat.)
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Variants

Allgemeine Bemerkungen:

- Monosyllabische Tonsprache (3 Töne); Grundzeichen mit Symbolen für die Töne versehen; Beispiele unter der Rubrik "korr"

- Unter den Vokal "-o" fallen aus programmiertechnischen Gründen in der Aufnahme zwei verschiedene Zeichen: 1. das normal mit "-o" umschriebene (-o) und 2. das korrekt mit "-ui" umschriebene (im Kommentar jeweils vermerkt)

- Z.T. unterschiedliche Formen der Initialvokale bei Sanskrit- und birmanischen Wörtern, wobei die Sanskrit- Vokale teilweise auch im Birmanischen verwendet werden; im Kommentar vermerkt

a: Sanskrit- und birmanischer Initialvokal (beide)

ā: Sanskrit- und birmanischer Initialvokal

i: Pālī- und Sanskrit-Initialvokal

ī: Pālī- und Sanskrit-Initialvokal

u: Pālī- und Sanskrit-Initialvokal

ko: Umschrift: kui

kyo: Umschrift: kyui

kha: rekonstruiert aus: khā

g : eigentlich g i geschrieben, Schreibfehler für gni (beide)

gyā: = jñā

ṅa: rekonstruiert aus: ṅā

cha: rekonstruiert aus: chai

ña: rekonstruiert aus: ñ°

to: Umschrift: tui

tho: Umschrift: thui

nho: Umschrift: nhui

ba: rekonstruiert aus: be

mo: Umschrift: mui

myo: Umschrift: myui

ya: rekonstruiert aus: yo

so: Umschrift: sui

daṇḍa: Komma/ Semikolon

korr: vollständig gefettetes Zeichen mit drei Schlaufen im Mittelteil: Abkürzung: k-kyā aus yok-kyā, eigentlich yok kyāµ (erstes -k entfällt, zweites k- erhält virāma mit -y- und ā im 3. Ton); zwei Doppeldaṇḍas: Markierung eines Textabschnittes; kleiner Kreis rechts unterhalb des Zeichens oder im Zeichenbogen: Beispiele für den 1. Ton; nach unten offene gewölbte Linie rechts am zeichen: Beispiel für den 2. Ton; zwei kleine Kreise rechts vom Zeichen: Beispiel für den 3. Ton; kleines Kreuz zwischen den Zeichen und Schriftzug darunter: markierte Einfügung; Zeichen überschrieben und Schriftzug daneben: Tilgung und richtige Fortsetzung; Zeichen überschrieben: Tilgung; ein Plus (+) oberhalb des Zeichens und Schriftzug darunter: markierte Einfügung; vollständig gefettetes Zeichen mit geschlossenem Kreis links: Abkürzung: i (mit Punkt darunter); vollständig gefettetes Zeichen mit im oberen Teil offener Schlaufe unten: Abkürzung: nhuik; vollständig gefettetes mehrteiliges Zeichen: lañµ(e)ṅ = laññµ koṅµ (=ebenso, dito; von dem Wort "laññµ" ist "lañµ" und vom "koṅµ" ist nur noch das e-Graphem und das ṅ mit viāma übriggeblieben)

Literature

Material: Palmblatt

Datierung: J 1196

Herkunft: Mandalay/ Birma; heute in Yangon (= Rangoon).

Scanvorlage:

Kopien, vorbereitet von Heinz Braun, Göttingen, Deutschland.

Publikation:-

Schrift: Birmanisch

Region: Mandalay

Einordnung: Buddhismus

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