Nelkunda Grant of Abhinavāditya

  • Language: Sanskrit
  • Date: 642-655
  • Indoskript editor: jn
  • Dynasty: Cālukya
  • ID: 73
  • Place of origin: Davanagere (75° 55' long., 14° 27' lat.)
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Variants

jñā in ° ājñāpayati° , Zeile 21: Seltsame Form.

ṭe in ° sakalottarapaṭeśvara° , Zeile 10: Desai (1957-58: 216) transkribiert [ṭhe] und bemerkt in Fn. 6: "The right curve of ths letter being omitted it looks like ë ." Da aber keinerlei Spuren des fehlenden Bogens erkennbar sind, handelt es sich wohl um einen orthographischen Fehler des Schreibers.

ṇa in °nārāyaṇa° , Zeile 7: Seltsame Form.

ṇāṃ in paraṃparāṇāṃ , Zeile 7: Der senkrechte Strich, der das Zeichen ṇā mit dem darübergeschriebenen anusvāra verbindet ist bemerkenswert. Desai (1957-58: 216 Fn.1) hält letzteren fälschlicherweise für die Bezeichnung der Vokallänge.

ti in ° ājñāpayati , Zeile 21: Abgesehen eines redundanten Hakens am unteren Ende scheint das Zeichen spiegelverkehrt geschrieben worden zu sein.

pra in °prasāda° , Zeile 7: pa -Element ist offensichtlich spiegelverkehrt geschrieben.

me in ° parameśvarasya , Zeile13: Seltsame Form.

re in ° pṛthivīvallare , Zeile 19: Es ist unklar, ob hier überhaupt re gemeint ist, denn zu erwarten wäre bha ( pṛthivīvallabha ). Allerdings ist dieses Zeichen auch kaum als bha zu identifizieren.

lla in ° pṛthivīvallabha° , Zeile 13: Seltsame Form.

sa in ° sadṛśa° , Zeile 17: Seltsame Form.

smā in ° vosmābhi µ , Zeile 21: Seltsame Form.

Trennzeichen in Zeile 26: Dieses Zeichen, das von der Form her an ein ya erinnert, trennt den Text der Inschrift von der folgenden Schutzformel der Inschrift.

Textendzeichen in Zeile 28: Dieses Zeichen erinnert an ein la , dem ein kleiner Haken folgt. wird.

Literature

Material: Kupfertafeln.

Datierung: undatiert, aus dynastischen Gründen 642-655 n.Chr. angesetzt.

Herkunft: Nelkunda.

Scanvorlage:

Desai, P.B. - "Nelkunda Grant of Chalukya Abhinavaditya." EI 32.1957-58: 213-216.

Die Inschrift ist sehr deutlich geschrieben, weist jedoch erhebliche Unterschiede in der Schreibweise einzelner Zeichen auf, die auf eine große Unsicherheit seitens des Schreibers schliessen lassen. Einige dieser Zeichen sind nur aus dem Textzusammenhang zu erklären; ihre Gestalt erscheint z. T. völlig willkürlich und hat, so weit bekannt, keine Parallelen.

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