Mankani Plates of Taralasvamin
- Language: Sanskrit
- Date: 594-780
- Indoskript editor: kh
- Dynasty: Kalacuri
- ID: 732
- Place of origin: Mankani (73° 39' long., 22° 13' lat.)
Variants
kṣī: in vakṣītisthiti, Pl. 2, Zeile 11: Ed. liest -kṣi-ghṛ: in nighṛṣṭa, Pl. 1, Zeile 1: Ed. liest -dhṛ-
cca: in kaṭaccuri, Pl. 1, Zeile 2: das u ist stark zerstört, das Zeichen daher als cca aufgenommen
do: in dadotmajaµ, Pl. 1, Zeile 5: Ed. liest -dā-
ntī: in bhrantī, Pl. 1, Zeile 3: Ed. liest -nti-
rṣi: in varṣisahasrāṇi, Pl. 2, Zeile 16: Ed. liest rṣa
śri: in śrimahārāja, Pl. 1, Zeile 3: Schreibfehler für śrī; Ed. -śrī-
Literature
Material: KupferplattenDatierung: Jahr 346, ausgeschreiben und in Dezimalzahlen; wenn Kalacuri-Ära, dann ca. 594 n.Chr.; die Tafeln scheinen aber später kopiert oder gefälscht worden zu sein.
Herkunft: Die zwei Kupfertafeln wurden nicht zusammen gefunden; eine schon im 19. Jhd. irgendwo im Saṅkheḍā tālukā in Gujarāt, die andere im 20. Jhd. in Māṅkaṇī im selben tālukā), es gibt keinen Zweifel, dass beide Tafeln zusammen gehören.
Scanvorlage :
Mirashi, Vasudev Vishnu (ed.): Inscriptions of the Kalachuri-chedi era, Part I. (CII IV,I), Ootacamund, 1955: 160-165, Pl. XXVII.
"Spurious Mankani Plates of Taralasvamin: (Kalachuri) year 346": No. 33
Die Inschrift nennt die Schenkung eines Reisfeldes an der nördl. Grenze des Dorfes Maṅkaṇikā.
Taralasvāmin der Kaṭaccuri-Familie wird als Sohn von Mahārāja ?aṇṇa und Dadā beschrieben. Er selbst trägt keinen königlichen Titel und erfüllte möglicherweise seine Untertanenenpflicht gegenüber dem Kalacuri-König Śaṅkaragaṇa dessen Åbhoṇa Plates nur ein Jahr später als die Mankani Plates geschrieben wurden (entspräche demzufolge 596 n. Ch.; siehe CII, Part I: No. 12 "Abhona plates of Sankaragana: (Kalachuri) year 347"; kh)
Der Beschenkte war der Brāhmane Jyeṣṭhasena des Jātūkarṇa gotra und Vājasaneya śākhā.
Geschrieben wurde die Urkunde von sāndhivigrahika Åditya (ein Bhogika).
Bei den Tafeln handelt es sich wahrscheinlich um Fälschungen; paläografisch ordnet sie der Autor ins 7. Jhd.; die Dezimal-Notation macht eine Datierung in die 2. H. des 8. Jhd. denkbar.
Additional information
Historical places
- Maṅkaṇikā
Historical persons
- Jyeṣṭhasena (Begünstigter)
- Taralasvāmin (Stifter)
- Āditya (Schreiber)
Sample page