Kaira Plates of Vijayaraja

  • Language: Sanskrit
  • Date: 650-720
  • Indoskript editor: kh
  • Dynasty: Cālukya
  • ID: 767
  • Place of origin: Kaira (72° 41' long., 22° 44' lat.)
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Variants

ndrai: in narendraiµ, Pl. 2, Zeile 32: Zeichenergänzung unklar

mī: in bhāyisvāmī, Pl. 1, Zeile 18: Ed. liest -mi-

rtu: in cartunavatyadhike, Pl. 2, Zeile 33: Ed. liest catur°; offenbar Schreibfehler für catur°

rppa: in utsarppaṇa, Pl. 2, Zeile 24: Haken zur Rechten scheint überflüssig, ergibt in dem Wort keinen Sinn

vvi: in sandhiyarapūvviṇa, Pl. 1, Zeile 9: unteres -v- ähnelt stark -y-möglicherweise Schreibfehler

200: Zahlzeichen, Pl. 2, Zeile 34: Ed. liest 300, was dem Datum der Prosa entspräche.

Literature

Material: Kupferplatten

Datierung: "on the full-moon day of Vaiśākha in the year 394 of an unspecified era", Weiteres s.unten.

Herkunft: Kairā, Gujarat.

Scanvorlage :

Mirashi, Vasudev Vishnu (ed.): Inscriptions of the Kalachuri-chedi era, Part I.(CII IV,I), Ootacamund, 1955: 165-173; Pl. XXVIII.

"Spurious Kaira Plates of Vijayaraja: (Kalachuri ?) year 394": No. 34

Die zwei Kupfertafeln wurden zusammen mit drei anderen Sets im 19. Jhd. in Kairā, Kairā Distrikt, Gujarat gefunden.

Die Inschrift bezieht sich selbst auf Vijayarāja , den Sohn von Buddhavarman, der der Sohn von Jayasiṃha der Cālukya-Dynastie war. Die Inschrift wurde im königlichen Lager in Vijayapura in Auftrag gegeben und nennt die Schenkung des Dorfes Pariyaya, welches östl. von Sandhiyara im Kāśākula viṣaya lag. Die Beschenkten warenEinwohner von Jambūsara.

Die Schenkung erfolgte "on the full-moon day of Vaiśākha in the year 394 of an unspecified era."

Die Datierung erfolgte in Worten (300,90,4; kh) und in Ziffern (200!, 90, 4; kh). Der Dūtaka war Vāsāpaka Nanna, der Autor Khuddasvāmin und der Schreiber war Mātṛsiṃha.

Die Datierung ist nicht klar, 394 bezogen auf die Śaka-Ära entspräche 472-73 n. Ch., auf die Cedi-Ära 643 n. Ch., mit der Gupta-Ära 713 n. Ch.

Letztere wäre die wahrscheinlichste Datierung; die Tafeln scheinen jedoch gefälscht zu sein und "must have been forged some time after the middle of the seventh century A.C."

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