Aihoḽe Meguṭi-Temple Inscription of Pulikeṣin II

  • Language: Sanskrit
  • Date: 634
  • Indoskript editor: jn
  • Dynasty: Cālukya
  • ID: 770
  • Place of origin: Aihole (75° 52' long., 16° 0' lat.)
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Variants

ṅha in jayasiṅha, Zeile 3: Siehe hierzu Fleet 1879: 241, Fn 8.

ñja in durgāñjala, Zeile 9: Am oberen ña-Element des Zeichens fehlt der rechte Haken; möglicherweise handelt es sich hierbei um einen Fehler im Abklatsch.

ṇā in raṇāparākkrama, Zeile 5: Fleet (1879: 241) liest ṇa.

t in ātmasāt, Zeile 3: Ein weiteres Beispiel für den Hang des Schreibers, akṣaras ineinander verschmelzen zu lassen.

bhe, bhi und bhra: Diese Zeichen sind in eher ungewöhnlicher Weise unten geschlossen.

mki in anujam kila, Zeile 5: Fleet (1879: 241) liest anuja µ (jihvāmūlīya) kila .

ri in vātāpipuri, Zeile 4: Fleet (1879: 241) liest rī.

in cāpalāpi, Zeile 3: Diese Variante der ā-mātrā scheint der Platzersparnis zu dienen.

le in kalervṛttaṃ, Zeile 13 : Die Zeichen le und li sind fast identisch. Daß hier eine e -Vokalisation gemeint ist, belegt jedoch auch das Zeichen lai µ .

lo, in balonnatim, Zeile 14: Die o-mātrā ist hier weit nach unten gezogen und wirkt wie au; jedoch wird die au-mātrā in einer ausladenden Krümmung zuerst nach oben gezogen (vgl. lau).

daṇḍa nach jayati, Zeile 1: Das Zeichen, das Fleet als doppelter daṇḍa deutet, erinnert sehr an ein klein geschriebenes ha.

daṇḍa nach atīteṣu, Zeile 2: Tatsächlich erscheint hier ein dreifacher daṇḍa.

Literature

Material: Stein.

Datierung: Śaka 556 (abgelaufen).

Scanvorlage: Fleet, John Faithful: "Sanskṛit and Old-Canarese Inscriptions." IA 8.1879: 237-46.

weitere Literatur: Fleet, J.F.: "Sanskṛit and Old-Canarese Inscriptions." IA 5.1876: 67-73.

Kielhorn, F.: "Aihole Inscripion of Pulikesin II.; Saka Samvat 556." EI 6.1900-01: 1-12.

Wie bei ähnlichen redigierten Abklatschen (z.B. Badami Höhle 3) sind auch hier in einzelnen Fällen Zweifel an der Authentizität der Lesungen angebracht. (vgl. den unredigierten Abklatsch bei Kielhorn.) Die Inschrift ist sehr umfangreich und macht den Eindruck, als habe der Schreiber von der ersten Zeile an unter dem Eindruck geschrieben, der Platz werde eventuell nicht ausreichen. Die Schriftzeichen erscheinen zum Teil sehr zusammengedrängt, was dazu führt, das sie an manchen Stellen ineinander übergehen. Auch gewisse Varianten bei der Vokalisierung scheinen auf Platzmangel zurückzugehen. An anderen Stellen verschmelzen die Zeichen in fast handschriftlicher Art. Ein Unterschied zwischen silbischem und nachgeschriebenem r in Ligaturen ist nicht zu erkennen. Anusvāra erscheint in dieser Inschrift selten, es steht fast immer der Klassennasal. Einige Zeichen sind kaum voneinander zu unterscheiden, so z.B. ca und va, li und l e (vgl. Bemerkung Fleet 1879: 237, col. 2). Die letzte Zeile scheint dem Duktus nach von anderer Hand (später) angefügt worden zu sein. (Siehe den entsprechenden Datensatz)

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