Naḍagām Plates of Vajrahasta

  • Language: Sanskrit
  • Date: 1058
  • Indoskript editor: jn
  • Dynasty: Gaṅga
  • ID: 771
  • Place of origin: Nadagam (85° 3' long., 19° 23' lat.)
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Variants

jjā in °jjāto, Zeile 18: Die u-mātrā dient anscheinend als Geminierungszeichen bei Konsonanten (siehe rṇṇā, jjā etc.).

dhu in°madhu°, Zeile 20: Anscheinend ist bei der u-mātrā ein Haken zuviel.

nga in °abdakāngama°, Zeile 23: Ligatur von dentalem na und ga.

nta in santa°, Zeile 24: Das Zeichen ist graphisch von nu nicht zu unterscheiden.

rṇṇa in kāmārṇṇava°, Zeile 17: rṇṇa könnte genauso gut lu gelesen werden.

in °ālīḍha°, Zeile 20: Graphisch nicht von zu unterscheiden.

lpu in velpurāviṣaye, Zeile 51: Ramamurti (1896-97: 191) liest velpūrā.

in °vīśataim, Zeile 30: Laut Ramamurti (1896-97: 190, Fn. 20) ist viṃśatim zu lesen. Das Zeichen wirkt wie vā, nur die rundliche Verdickung am rechten Ende der rekhā scheint das ī zu markieren.

in mahīm, Zeile 17: ī-mātrā von ā-mātrā nicht zu unterscheiden.

Literature

Material: Kupfer

Datierung: Sonntag, 12. tithi śuklapakṣa phālguna, śaka 979; entspricht 4. März 1058 A.D.

Scanvorlage: Ramamurti, G.V.: "Nadagam Plates of Vajrahasta; Saka-Samvat 979." EI 4.1896-97: 183-193.

Die Inschrift zeigt insgesamt einen ungewöhnlichen Duktus mit vielen graphischen Doppeldeutigkeiten und zahlreichen orthographischen Fehlern. So erscheint die ī-mātrā oft ohne Bogen am Kopf und ist kaum von zu unterscheiden. Auch i- und e-mātrā werden nicht deutlich unterschieden. Und zwischen ū-mātrā und ṛ-mātra scheint auch kein wesentlicher graphischer Unterschied zu bestehen. Die u-mātrā dient anscheinend als Geminierungszeichen bei Konsonanten (siehe rṇṇā, jjā etc.). Viele Zeichen sind aufgrund ihrer graphischen Form doppeldeutig.

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