Indore Copper Plate Charter of Yādava Airamadēva

  • Language: Sanskrit
  • Date: 1087
  • Indoskript editor: kh
  • Dynasty: Yādava
  • ID: 78
  • Place of origin: Indore (75° 51' long., 22° 51' lat.)
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Variants

gyā: in gyāta, Pl. 1, Zeile 5: vermutlich Schreibfehler für khyā°

t°: in pattanāt /, Pl. 1, Zeile 6: so Edition; eventuell mit danda verschmolzen

the: in theuṇacaṃdra, Pl. 1, Zeile 7: Ed. liest dheuṇa° für seuṇa°

dto: in völlig verschriebener Passage, Pl. 2/1, Zeile 10: vgl. Ed. S. 10, Anm. 10; Ed. liest °dtā°

dh¡: in dh¡ḍhaprahāri, Pl. 1, Zeile 4: vermutl. Schreibfehler für d¡ḍha°

nva: in °ānvay°, Pl. 2/1, Zeile 15: Ed. liest °āvvay°, vgl. Ed. S. 10, Anm. 11

ba: in caṃdrādityabaram, Pl. 1, Zeile 7: steht für °varam; Ed. liest °dharam für (pu)ram

ści : in tejościntāgamyaµ, Pl. 1, Zeile 2: Ed. liest °ci°

ṣci: in paṣcime, Pl. 3/1, Zeile 38: vermutlich Schreibfehler für paścime

ṣṭa: in °kāṣṭ(h)a°, Pl. 3/1, Zeile 37: Ed. liest zu erwartendes °ṣṭha°

sū: in vesūka°, Pl. 2/1, Zeile 19: Ed. liest vesuka°

Literature

Material: Kupferplatte

Datierung: Details zur Datierung sind in Worten und Zahlen notiert: " Śaka 1009, Prabhava, Śrāvaṇa pa » cadaśi (i.e., ba. 15) Sunday, lunar eclipse which regularly correspond to 1st August, 1087 A.D." (Ed. S. 7)

Herkunft: Der genaue Fundort ist nicht bekannt; die Inschrift befindet sich heute im National Museum, New Delhi. Aus den Museumsunterlagen geht hervor, dass das Museum die Kupfertafeln von einem Antiquitätenhändler aus Indore erworben hat.

Scanvorlage:

Iyer, S. Subramonia: "Indore copper plate charter of Yādava Airamadëva Śaka 1009"; Indian History and Epigraphy : Dr. G. S. Gai Felicitation Volume (eds. Ramesh, Tewari, Sharma); Delhi, 1990: 3, Pls. IIIa-IIIe, S. 6-11.

Das Set besteht aus drei Kupfertafeln, die von einem Kupferring zusammengehalten werden; ausserdem ist ein Siegel erhalten mit einem Garuḍa-Gesicht frontal.

Die ersten 10 Verse der Urkunde sind numeriert; die erste und zweite Tafel ebenfalls.

Die Inschrift gehört zur Regierungszeit von König Tribhuvanamalladëva (in der vorliegenden Inschrift als Tribhuvanaikamalladeva geschrieben, i.e. Vikramāditya VI ) der westl. Chālukya Dynastie und seines Vasallen Mahāmaṇḍal ë śvara Airamadeva der frühen Yādava Dynastie von Seuṇadeśa. Gegenstand der Inschrift ist die Schenkung des Dorfes Pi»parī an den Brahmanen Mādhava-bhaṭṭa , der zum Śrīvatsa-gotra gehörte; Stifter war Prinz Åīapakumara .

Im Text enthalten ist die Genealogie der Yādava Familie von Seuṇadeśa: D¡ḍhaprahāri, sein Sohn Seuṇaca»dra I, dessen Sohn Dhāḍiappa, letzteres Sohn B¡had-Bhillama (Bhillama I), dessen Sohn Rāja, sein Sohn Vaḍḍika und dessen Sohn Bhillama II.

Ab Vers 5 werden weitere (auch weibl.) Verwandte samt ihrer Abstammung genannt ... Vers 10 nennt schliesslich Seuṇacandra (II) und dessen Sohn Aiapakumāra.

Allgemeine Anmerkung:

Die Ed. weist zahlreiche Fehler auf (Lesung, Transkription, Druck).

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